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Humanistische Therapiemethoden

DAS GANZE IST IMMER MEHR ALS DIE SUMME DER EINZELNEN TEILE

Die Humanistische Psychologie wird nach den verhaltenstherapeutischen und tiefenpsychologischen Therapiekonzepten als „dritte Richtung“ oder „dritte Kraft“ in der Psychologie bezeichnet. Sie umfasst unterschiedliche Ansätze, die durch ein gleichartiges Menschenbild und einige grundsätzliche Übereinstimmungen in den Prinzipien therapeutischer Arbeit gekennzeichnet sind.

Der Mensch wird holistisch in seiner bio-psycho-sozialen Ganzheit gesehen. Das heisst, Psyche, Seele, Körper und Umfeld/Lebensweise spielen zusammen und bilden eine Einheit. Dazu gehören zum Beispiel die Gesprächspsychotherapie, die Gestalttherapie, die Transpersonale Psychotherapie und die Systemische Therapie.

Die Humanistische Psychologie geht davon aus, dass jeder Mensch alle erforderlichen Ressourcen für die Befreiung aus psychischem Leid in sich trägt. Diese Ressourcen, die oft an der Grenze des Gewahrseins liegen, erarbeiten wir zusammen. Achtsam und behutsam. Dabei wird das Fühlen, das Denken, das Wollen und das Handeln sowie die Beziehungs- und Einstellungsmuster im Hier und Jetzt erkundet. Im Zentrum steht die Frage nach Sinn, Werten und Zielen.

Das humanistische Menschenbild hat mich von Anfang an sehr berührt und fliesst grundsätzlich in meine Arbeit mit ein.

Transpersonale Psychologie

EINE HERZENSANGELEGENHEIT

Aus der Humanistischen Psychologie, der Dritten Kraft, entwuchs die Vierte Kraft, die Transpersonale Psychologie. Sie verbindet die religiösen und spirituellen Aspekte des Lebens mit den persönlich Biografischen. Die Erkenntnisse der Transpersonalen Psychologie richten sich auf das gesamte Spektrum des Bewusstseins und zeichnen eine neue Karte der menschlichen Psyche.

Zu den Begründern der Transpersonalen Psychologie gehören u.a. Stanislav Grof, Abraham Maslow, Charles Tart, Francis Vaughan, Roger Walsh und Ken Wilber. Die europäischen Wurzeln der transpersonalen Psychologie liegen in den Arbeiten von C.G. Jung, Viktor Frankl, Roberto Assagioli und Karlfried Graf Dürckheim.

 

Die Transpersonale Psychologie schliesst das Personale ein, geht aber darüber hinaus. Das heisst, sie geht davon aus, dass ihr Verhalten, ihre Denk- und Gefühlsmuster das Ergebnis von Erfahrungen aus der Vergangenheit bis zur Zeit im Mutterleib und darüber hinaus sind.

„Wer bin ich ohne meine Geschichte?“

Unsere heutige Persönlichkeit ist geprägt durch die Erfahrungen dieser Geschichte, im Positiven vor allem aber auch im Negativen. Wir haben uns einen Schutz aufgebaut, welcher zutiefst verständlich ist.  Dies ist ein unbewusster, jahrelanger Prozess. Unser wahres Wesen, unsere „Essenz“, ist überdeckt und kann behutsam erkundet werden. Das geht nur, wenn man versteht warum und wie man funktioniert. Bei diesem Erkunden und Öffnen werden vermutlich alte, schmerzhafte Gefühle, wie Trauer, Wut und Schmerz hochkommen. Auf das, was Ihnen wiederfahren ist und auf das, was sie immernoch mit sich machen.

Verschiedene Ansätze aus der Transpersonalen Psychologie nehmen an, dass jeder Mensch das Potential an Erfahrungen besitzt, die die personale Identifikation des Ichs „transzendieren“. Diese Erfahrungen sollen heilend wirken und die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Das erneute Durchleben und Lokalisieren dieser Gefühle ist dabei ein wichtiger Prozess.

Zum Ausdruck dieser Gefühle können viele verschiedene Interventionen angewendet werden, wie Gesprächstherapie, Malen und Schreiben, Körperarbeit, Gestalttherapie und unsere therapeutische Beziehung. Dazu wird auch eine Atemtechnik angewendet, die sich Holotropes Atmen nennt. Dies ist eine sehr intensive Form der Selbsterfahrung. Hierbei können Erfahrungen gemacht werden, die integriert heilend wirken können. Die Betonung liegt dabei auf der absoluten Freiheit, Achtsamkeit und der bewussten Hinwendung auf den Körper, die Empfindungen oder schlicht des Seins.

Sprechen Sie mich bitte bei Interesse an. Ich werde sie auf diesem Weg wertschätzend und absolut wertfrei begleiten.

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Systemische Psychologie

DER MENSCH ALS INDIVIDUUM UND TEIL DES FAMILIÄREN UND SOZIALEN SYSTEM

Die Systemische Therapie stellt eine weitere bedeutende Therapieform dar. Sie hat sich aus der Arbeit mit Familien entwickelt. Das heisst, jede Familie aber auch jede andere geschlossene Gruppierung, stellt ein System dar, das sich selbst reguliert. Kerngedanke der Systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Problemen weniger in der behandelten Person allein liegt, sondern im familiären und sozialen Zusammenhang zu finden ist.

Bringt man das System ins Gleichgewicht, kann das Symptom, die Krankheit und/oder das Gefühl der betroffenen Person verschwinden. Dazu ist die Anwesenheit der beteiligten Personen nicht notwendig.

 

In der Systemischen Arbeit habe ich schon die unglaublichsten Veränderungen miterleben dürfen.

Gerne können wir uns Ihr System mal näher ansehen.

"Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten zu dem, was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, nach aussen in die Welt tragen,

geschehen Wunder.“  

HENRY DAVID THOREAU

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